aktuell:

aktuell:

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Und weil ich schon am Fluchen bin: Halloween

Hallo ihr Lieben,

nein, Halloween ist KEINE amerikanische Erfindung. (Auch wenn Michael Mittermeier das heute auf Antenne Bayern behauptete!)

Die Amis haben es vielleicht über die Jahrhunderte hinweg erhalten, modifiziert und kommerzialisiert, aber Halloween ist irischen Ursprungs.

Das letzte Mal lag Irland in meinem Atlas noch neben Großbritannien und ist somit Teil Europas (unbestätigten Gerüchten zufolge zahlt man in Irland auch mit Euro und nicht mit Feengold ...)

Das irische Ursprungs-Halloween hieß: Samhain (klickt drauf, dann könnt ihr bei Wikipedia genaueres dazu lesen.)

Und wenn jetzt noch einmal einer behauptet, Halloween sei eine amerikanische Erfindung, bekommt derjenige meine gefletschten Zähne in den Unterschenkel gerammt!

;-)

Gruslige Grüße, Ivy

Das Leben ist kein Ponyhof ....

Hallo ihr Lieben,

das Leben ist auch kein Wunschkonzert.

Es gibt Momente, da trifft es dich mit einem Fausthieb, direkt in den Magen. So geschehen heute Vormittag.
Mein Handy ist selten kommunikativ. Meist rührt sich gar nichts, für eine Quasseltante wie mich ein deprimierender Zustand.

 Weit deprimierender ist mein augenblicklicher Status - dazu aber gleich mehr.

Vormittags also blicke ich auf mein Display.
Ich habe das genialste Handy, das derzeit funktionstüchtig ist: Jedem Taschendieb müßte ich damit hinterher rennen, damit er es  behält ....
Eine SMS.
Welche Freude! (An dieser Stelle sei erwähnt, daß auf meinem Handy die Nummern von ein paar Autoren gespeichert sind - nur so, falls ein Taschendieb doch mal zugreift. Der äußere Schein kann trügen ;-) und innen drin macht mein Mobiltelefon echt was her. )
Ich zitiere den Inhalt der SMS nicht vollständig, schon weil es so einigen die Schamröte ins Gesicht treiben würde, auch ich errötete, allerdings weder aus Scham noch aus Wut ;-), WAS mich allerdings dann zu Tränen rührte, war die Nachricht, das besagter SMS-Schreiber einen Festnetz-Anschluß besitzt.

F E S T N E T Z - A N S C H L U S S

Heiße Tränen der Verzweiflung vergoß ich über diese Nachricht.
Ein Telefon. Einen sprechenden Knochen. Ein klingender Draht zur Außenwelt.
Und ich?
UND ICH?????
Ich habe seit Freitag keinen Telefon-Anschluß mehr. Das Handy läuft mit Prepaid-Karte (Kontostand: 5 Euro-schlag-mich-tot.) Das Internet funktioniert. Immerhin.

Ich werde den Anbieter, der mich so verraten und verkauft hat, nicht preisgeben ...

Nur soviel: Wenn man geile Bräute über den Fernseher hüpfen läßt und sogar Brad Pitt engagieren kann, sollte man doch fähig sein, so einen Scheiß-Knopf am Computer zu drücken und mich mit dem Telefonnetz verbinden können.

Oder?!

Ich habe mehrere Möglichkeiten in Erwägung gezogen.

Kennt ihr das noch:
Wenn Sie mal ein Problem haben und nicht mehr weiter wissen, dann rufen Sie doch das A-Team!

Was hindert mich? Das Scheiß-Telefon!

B.A. Barracus, wenn Du das liest: versohl die Verantwortlichen mit einem Telefonhörer, bis sie weinen!

Ich dachte auch an einen anderen Helden meiner Kindheit:

MacGyver. Mit Drahtbügel, Lippenstift und Nudelsieb würde er mir gewiss ein dauerhaft funktionierendes Telefon bauen.

Was hält mich ab? Das verfluchte Telefon!

Himmel-Arsch-und-Zwirn, Brad Pitt, ich hab´ Dich immer toll gefunden, aber nach dem hier muß ich feststellen: Auch Du bist käuflich.

*schluchz*
Ich würde Brad ja anrufen und es ihm persönlich mitteilen. Aber es geht nicht. Natürlich nicht.

Mein Scheiß-Telefonanschluß funktioniert NICHT!!!!!!!!!!!!!!

In diesem Sinne:

Lautlose Grüße, Eure Ivy


Mittwoch, 17. Oktober 2012

Neuigkeiten vom Schreibtisch

Hallo ihr Lieben,

gemeinhin wird ja angenommen, unsereins liege am Pool und schlürfe Cocktails - serviert vom Hausboy.

Die Wahrheit sieht so aus:
MEIN Pool ist ungefähr 1 m x 1m x 1,80 m und die Cocktail mixe ich mir selbst. Und muß sie mir selbst an den Badewannenrand stellen.
Es sei denn, ich baue für meine Katze ein Tragegestell, das sie sich umschnallen läßt und richte sie darauf ab, auf Zuruf zu kommen.
Um ehrlich zu sein: Ich weiß nicht, welche von diesen drei Aufgaben die lösbarere ist.

Wem mache ich was vor?

Ich habe gar keine Zeit für solchen Luxus wie ausgedehnte Wannenbäder.

Den Großteil des Tages verbringe ich am Computer. Idealerweise am Schreiben meiner Manuskripte.
Den Sommer über war ich eher etwas faul und frönte teilweise meinen Hobbys:

Seifen sieden: Hier eine Kokos-Olivenölseife
mit Mandarinen Pö und Zimtäpfelchen PÖ
Unsere Katze Miez-Miez inmitten ihrer neuen Freunde




Schritt 1: Seifenreste würfeln
Schritt 2: gemahlene Seifenreste
Schritt 3: einen Teil mit Wasser und Öl
zu einer Mousse aufschlagen.
Ein traumhaftes Duschvergnügen!

Und wenn es einen nach draußen verschlägt, findet man solch prächtige Büsche :-)
 Nun ist der Alltag eingekehrt und ich gönne mir nun endlich wieder meinen gewohnten Tagesablauf: Aufstehen, fertigmachen, schreiben, Kinder versorgen, Haushalt, Essen machen, Schreiben, Schlafen.

Und das werde ich nun tun - schlafen meine ich - und verabschiede mich mit folgendem Sinnspruch:

"Für mich ist ein Intellektueller einer, der morgens ausschlafen kann, nicht körperlich arbeiten und vor keinem Chef buckeln muss. In diesem Sinn bin ich auch ein Intellektueller." - Karl Dall, Interview durch Detlev Reinert im SZ-Magezin 5/1994"

Schlaft schön!

Eure Ivy

Montag, 8. Oktober 2012

Lesung in Lindenberg im Allgäu

Hallo meine Lieben,

wie versprochen der Bericht über meine Lesung im Hotel Waldsee in Lindenberg:

Jeder, der schon einmal verreisen durfte, weiß, wie schön es sein kann, endlich anzukommen und dann auch noch an einem Ort, der den Wünschen und Vorstellungen entspricht - oder sie gar übertrifft. In meinem Fall war es so.
Nicht nur, daß das Hotel absolut traumhaft an einem kleinen See gelegen war, nein, am Abend flutete herrliches Abendrot durch das riesige Panoramafenster in meinem Rücken.
Das Essen war deliziös, der Raum entführte die Gäste in vergangene Zeiten - wie ihr auf den Fotos sehen könnt und die Chefin (dem Chef begegnete ich leider nicht) und die Angestellten erwiesen sich als zauberhaft.

Wie immer las ich unterschiedliche Szenen aus meinen Büchern. Und wie immer klebten die Zuhörer an ihren Plätzen während ich las.

Der krönende Abschluß des Abends war das Avocado- und Cassis-Sorbet. Zwar habe ich den Küchen-Hotelchef nicht um das Rezept bitten können, doch auf Chefkoch habe ich eines gefunden, das ausprobiert werden wird - bei Gelegenheit. ;-)

Liebe Grüße, Ivy